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Aktion Fischotterschutz e.V
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Auf den Spuren des Fischotters - Spurensuche mit SchülerInnen der Klasse 6a der OS am Beberbach in Wesendorf
Seit einigen Jahren werden vermehrt Spuren des scheuen Fischotters an der Ise und seinen Nebenbächen gefunden und er scheint sich wieder in der Nachhaltigkeitsregion Isenhagener Land anzusiedeln. Dies war der Anlass dafür, dass für die Projektwoche 2004 der OS am Beberbach das Thema "Otter-Spurensuche" als Schwerpunkt gewählt wurde. Schließlich geht es im Projekt "Blaues Netz" um die Revitalisierung von Fischotter-Lebensräumen. Dazu gehört, dass die Bäche und Flüsse regelmäßig auch nach Spuren des Fischotters untersucht werden. Alle BachpatInnen und SpurensucherInnen sind herzlich willkommen im Team!
Am 24.06.2004 ging es morgens los mit einem Mitmach-Vortrag in der OS am Beberbach. Die SchülerInnen der 6a waren schon mächtig gespannt darauf, was sie erwarten würde. Rachel Kuhn, die eine Doktorarbeit über Fischotter schreibt, erklärte mit vielen interessanten Bildern auf spannende Art und Weise wo Fischotter leben, wie ihre Lebensräume aussehen und was wir für ihren Schutz tun können.
Anschließend ging es an den Beberbach. Die Kinder konnten es kaum erwarten. Dort angekommen goss eine Gruppe Spuren von Fischottern, Dachsen, Füchsen, Steinmardern, Katzen und Hunden im Sand mit Gips ab. Dabei lernten sie die charakteristischen Größen und Formen der Fußabdrücke kennen. Während man das Fischotter-Trittsiegel sehr gut an den Schwimmhäuten zwischen den Zehen erkennt, fällt der Fußtapsen des Dachses durch lange Krallen auf. Die Steinmarder hatten die kleinsten Fußabdrücke und die Hundefüße hinterlassen fast kreisrunde Abdrücke im Sand.
Danach gingen alle Kinder mit Eifer auf die Pirsch nach Fußabdrücken und Kotablagerungen am Ufer des Beberbachs. Dabei wurde das dicht bewachsene Ufer von Land und vom Wasser aus in Augenschein genommen. Die Spuren waren vor der Exkursion extra ausgebracht worden. Jeder Fund eines Fußabdrucks wurde mit großer Begeisterung und lautem Schreien kund getan und anschließend mit kopierten Vorlagen bestimmt.
An markanten Orten legt der Fischotter seinen Kot ab und markiert mit einer stark riechenden Flüssigkeit sein Revier. Das soll Artgenossen zeigen: "Vorsicht, hier lebe ich". Riecht ein Fischotter in seinem Revier eine Markierung eines fremden Otters, wird dieser als lästiger Konkurrent um Nahrung verjagt. Alle teilnehmenden Kinder waren erstaunt, als sie beim Riechen feststellten, das Fischotterkot vor allem nach vergammeltem Heu duftet und gar nicht so stark stinkt. Der ebenfalls ausgelegte Steinmarderkot hingegen stinkt selbst in trockenem Zustand sehr.
Aber auch die Larven der Zweigestreiften Quelljungfer, einer in Fließgewässern beheimateten Großlibelle, ließen die Kinder staunen. Das häufige Auftreten von Wasserskorpionen, Wasserläufern und Rückenschwimmern und die nur in wenigen Exemplaren vorhandenen Flohkrebse und Eintagsfliegen-Larven deuten auf eine nur mittlere Wasserqualität hin.
Nach einer gewissen Zeit wechselten die Gruppen die Aufgaben. Die SpurensucherInnen konnten dann die Kleintierwelt erforschen und die KescherexpertInnen wurden zu SpurensucherInnen ausgebildet.

Als die vor 6 Jahren mit SchülerInnen der OS angepflanzten Erlen ihre Schatten auf den Beberbach warfen, war der interessante Vormittag schon rum. Warum kann nicht jede Woche eine Projektwoche sein?

Im Juni 2003 untersuchte die Klasse 3a der Grundschule am Lerchenberg den Beberbach. Sie fingen ebenfalls die Kleintiere der Bachsohle. Die Erlebnisse könnt ihr hier nachlesen.

Die Untersuchungsergebnisse findet ihr hier.
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