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Vielfältige Lebensräume entwickeln - SchülerInnen der Grundschule in Wittingen pflanzten Bäume für eine lebendige Fulau
Bereits im April 2004 fanden sich die damaligen Klassen 3a und 4b der Wittinger Grundschule an der Fulau ein, um an dem Netz der Bachpaten im Isenhagener Land mitzuknüpfen. Sie pflanzten bei strahlendem Sonnenschein rund 600 Bäume an den Ufern des kleinen Heidebachs Fulau. Die Uferbereiche waren vorher im Rahmen des "Blauen Netzes" abgeflacht worden, um die geradlinige und eintönige Uferlinie aufzubrechen. Es entstanden ausgedehnte amphibische Bereiche, die von Kleinlebewesen aber auch Jungfischen sowie von Kaulquappen gerne aufgesucht werden, da sie sich schneller erwärmen.
Die beiden Lehrkräfte, Helga Entorf-Albrecht und Wolfgang Wandtke, hatten die Aktion im Unterricht vorbereitet und so konnten die Kinder nach einer kurzen Einweisung vor Ort bezüglich der Baumarten (Eschen, Weiden, Eichen, Traubenkirschen, Schlehen, Weißdorn und Äpfel) und der unterschiedlichen Feuchtigkeits-ansprüche loslegen. Mit viel Schwung gingen sie ans Buddeln, das wegen der alten Wurzeln im Boden manchmal nicht einfach war.
Nach ungefähr 1,5 Stunden Grabetätigkeit stärkten sich die Kinder in einer wohlverdienten Pause. Aber die mitgebrachten Brötchen und die Erfrischungen hielten sie nicht lange auf den Bänken und an den Tischen. Zu groß war der Spaß an der praktischen Naturschutzarbeit. Die Uferböschung wurde zum "grünen Klassenzimmer". In dieser anregenden Atmosphäre fiel es niemandem schwer, die im Sachkundeunterricht erlernten Zusammenhänge am Bachufer zielgerichtet und mit viel Spaß umzusetzen.

Nach den Sommerferien war aus der ehemaligen Klasse 3a die 4a geworden. Sie kehrte im September an die Fulau zurück, um die Bäume zu begutachten, die im Frühjahr gepflanzt wurden. Doch zunächst stimmten sich alle mit einigen Naturerlebnisspielen auf den Lebensraum Wald ein. Baumbestimmungen und Räuber-Beute-Spiel zeigten anschaulich ökologische Wechselwirkungen auf. So mancher Fund am Wegesrand verlockte zum Kombinieren und die Kinder konnten zeigen, dass sie sich schon gut in der Natur auskannten. Bei der Kontrolle der gepflanzten Bäume stellte sich heraus, dass sie gut angewachsen waren. Besonders gut waren die Korbweiden zu erkennen, die im Frühjahr als Stecklinge in den Boden gesteckt wurden. Im März standen auf dieser Fläche noch standortfremde Fichten, die der Bepflanzung mit heimischen Laubbäumen weichen mussten. Jetzt im September war die Fläche ziemlich stark zugewachsen, so dass das Herumlaufen stellenweise sehr anstrengend war.

In der Fulau

In der Fulau haben wir zuerst die Bäume besichtigt, die wir im Frühjahr gepflanzt haben. Danach haben wir eine Wasserprobe gemacht, die bezwecken sollte, dass wir wissen wie warm das Wasser war. Es war 13 °C im Wasser. Durch die Wasserprobe konnte man auch herausfinden, wie der Sauerstoff steht. Dann haben wir gekeschert. Dabei haben wir alle möglichen Kleinwassertiere gefangen: Wasserskorpione, Rückenschwimmer, Egel, Posthornschnecken, Wasserläufer und einen kleinen Fisch, die Bachschmerle. Der Tanyel hat einen Bockkäfer gefangen.
Kris
Danach wurde die Wasserqualität festgestellt. Frau Brünig von der Aktion Fischotterschutz erklärte die Untersuchungsmethoden und zeigte die Messgeräte. Der Sauerstoffgehalt war mit 8 Milligramm pro Liter gerade noch mittelmäßig. Der Nitratgehalt lag mit 10 Milligramm pro Liter jedoch viel zu hoch.

Mit Gummistiefeln, Becherlupe und Sieb machten sich die Mädchen und Jungs der 4a im Anschluss an die Bestimmung der Wassergüte an das Keschern nach Kleintieren.

Wir kescherten in der Fulau

Um 9 Uhr sind wir mit dem Bus von Wittingen nach Wollerstorf an die Fulau gefahren. Es wurde die Wassertemperatur gemessen und dann durften wir keschern. Wir haben diese Tiere gekeschert: Rückenschwimmer, Egel, Wasserläufer, Wasserspinne, Flohkrebs, Wasserskorpion, Posthornschnecke, Riementellerschnecke, Spitzschlammschnecke, Wassertreter, Bach- und Taumelkäfer und Kleinlibellenlarven. Wir haben ganz vergessen, dass wir am Anfang noch ein paar Waldspiele gemacht haben.
Kira, Svenja

Die Fische waren fast alle Dreistachlige Stichlinge. Sie sind gut an den drei Stacheln auf dem Rücken zu erkennen. Ein Fisch hatte kleine Bartfäden am Maul. Das war eine Bachschmerle.

Nachdem alle Namen der Wassertiere mit den Bestimmungsblättern bestimmt waren, wurden sie zusammen mit den kleinen Fischen wieder vorsichtig in die Fulau eingesetzt, denn so richtig wohl fühlten sie sich in den Schalen nicht.

Wenn ihr wissen wollt, was die ehemalige Klasse 4b bei ihrer Kescheraktion am Oberlauf der Fulau erlebte, müsst ihr hier klicken.

Die Ergebnisse der Untersuchungen der ehemaligen Klasse 4b im Fulau Oberlauf könnt ihr hier nachlesen.

Kontakt
Grundschule Wittingen
Kooperationspartnerin Helga Entorf-Albrecht
Gustav-Dobberkau-Str. 9
29378 Wittingen
Telefon: 05831 26310
Fax: 05831 263116
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