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Aktion Fischotterschutz e.V
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Jeden Tag eine gute Tat - Wie der Verband Christlicher Pfadfinder (VCP), Stamm Hankensbüttel der Fulau zu naturnahen Ufern verhalf
Am 13.05.04, einem warmen Donnerstag Nachmittag, zog der Verein Christlicher Pfadfinder aus Hankensbüttel los, um die Fulau zu untersuchen und um der Natur etwas "unter die Arme zu greifen". Die Fulau ist ein kleiner Bach in der Südheide und liegt zwischen Hankensbüttel und Wittingen. Zu unserer Kindergruppegehören 15 Mädchen und Jungen. Wir heißen "Die geschickten Otter". Zusammen mit unseren jugendlichen BetreuerInnen und 4 Eltern griffen wir zu Spaten und Schaufel, um die Ufer der Fulau naturnäher zu gestalten.

Die Fulau besaß an dieser Stelle sehr steile Ufer und man konnte kaum ins Wasser gelangen, um zu keschern. Die Ufer waren zum Teil mit Holzschienen befestigt und es wuchsen keine Bäume direkt am Ufer. Dadurch erwärmte sich das Wasser sehr stark.

Das Projekt "Blaues Netz" und ein Landwirt aus Wollerstorf haben dafür gesorgt, dass die Ufer abgeflacht wurden. Diese Uferbereiche können sich jetzt wieder naturnah entwickeln. Tiere und Pflanzen sollen sich von selbst ansiedeln. Und vielleicht können wir in ein paar Jahren auch die Fußspuren des Fischotters hier entdecken.

Damit der Fischotter wieder Schutz und Deckung findet haben wir über 200 Erlen, Weiden, Eschen, Hartriegel, Weißdorn, Schlehen und Wildäpfel gepflanzt. Wenn die Bäume und Sträucher groß sind, spenden sie dem Bach Schatten, damit sich das Wasser nicht so stark erwärmt. Denn kühleres Wasser kann mehr Sauerstoff aufnehmen, den alle Tiere im Bach zum Atmen brauchen.
Das Pflanzen der Bäume und das Keschern waren das Schönste.
Laura, 7 Jahre
Mir hat am besten gefallen, dass wir in den Bach gehen durften.
Simone, 10 Jahre
Ich finde es klasse, dass da echt mal Otter schwimmen können.
Leon 8 Jahre
Das Wässern der Bäume war wichtig. Da mussten wir immer zum Bach runterlaufen und schnell neues Wasser holen, bevor es versickerte. Das hat viel Spaß gemacht.
Arno, 10 Jahre

Nach der zum Teil sehr anstrengenden Buddelei und Gießarbeit wurden die Kleintiere im Wasser erforscht und die Wasserqualität festgestellt. Frau Brünig und Herr Lucker, die das Projekt "Blaues Netz" bei der Aktion Fischotterschutz betreuen, leiteten die Wasseruntersuchung an. Die Kinder, die keine Stiefel dabei hatten, bekamen Wathosen, mit denen sie sich in den tiefen Abschnitten der Fulau trocken bewegen konnten. Das Anziehen dieser "Gummihosen" bereitete allen großen Spaß. Auch das Waten durch die Fulau war sehr spannend, da das Wasser die Hose an die Beine drückte.
In die Fulau wird gereinigtes Abwasser aus der Kläranlage in Wittingen eingeleitet. Deshalb war die Artenvielfalt nicht so groß. Trotzdem fanden wir Flohkrebse, Eintagsfliegenlarven, Spitzschlamm- und Schnautzenschnecken, Taumelkäfer, Wasserwanzen, Rollegel, Wasserasseln, Kugelmuscheln, Schlammröhrenwürmer, Zuckmückenlarven und wenige Kleinlibellenlarven. Alle waren total begeistert und wir beobachteten die Tiere ausgiebig in den weißen Fotoschalen und den Becherlupen. Die Tiere bewegten sich auf unterschiedliche Art und Weise fort. Außerdem müssen einige Arten, wie die Spitzschlammschnecken, Käfer und Wasserwanzen immer wieder an die Oberfläche kommen, um zu atmen. Muscheln, Flohkrebse, Rollegel, Eintagsfliegenlarven und Schnautzenschnecken besitzen Kiemen oder atmen über die Haut. Die unterschiedliche Arten der Fortbewegung und der Atmung regten uns zu vielen Fragen an.

Ich fand es toll, dass wir Anzüge bekamen, um ins Wasser zu gehen..
Juliane, 10 Jahre

Das Keschern hat mir besonders gut gefallen.
Pascal, 10 Jahre

Nach dem Keschern sah ich aus wie ein Schlammmonster.
Leon, 8 Jahre
Ich fand toll, dass wir ganz viele Tiere gesehen haben.
Thilo, 8 Jahre

Das Keschern hat mir am besten gefallen.
Lukas, 10 Jahre

Mir ist das ganze Wasser in die Gummistiefel gefallen, das war ein lustiges Gefühl.
Karoline, 9 Jahre

Natürlich konnten mit ein paar Steinen auch kleine Stauanlagen gebaut werden. Dies führte dazu, dass die Strömung umgelenkt wurde und kleine Strudel entstanden. Schnell erkannten wir die Unterschiede zwischen schnell durchflossenen Bereichen und Abschnitten, in denen die Strömung sehr langsam war. Auf diese Art entstehen unterschiedliche Lebensräume in Bächen, die von verschiedenen Tier- und Pflanzenarten besiedelt werden. Beispielsweise leben mehr Flohkrebse und Eintagsfliegenlarven in schnell durchströmten Lebensräumen während Schnecken, Rollegel und Schlammröhrenwürmer häufig in langsam fließenden Bereichen vorkommen.

Der Nachmittag ging viel zu schnell vorbei und die Beobachtungen regten uns zu weiteren Untersuchungen an.

Kontakt
Verband Christlicher Pfadfinder (VCP)
Bezirk Heide, Stamm Hankensbüttel
Die geschickten OTTER-ZENTRUM

Kooperationspartnerin Barbara von Oertzen-Smith
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29386 Hankensbüttel
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